Thursday, 11 of March of 2010

Buch über Spielsucht veröffentlicht

Spielsüchtige verlieren die Kontrolle über das Spiel. Einige Menschen spielen einmal im Jahr Roulette, nur mal so zum Spaß, für viele Menschen wird dieser Spaß zur Sucht.

So zum Beispiel bei Klaus Dietrich Schmidt, der in den Medien seit 2002 als “Multimillinär a.D.” für Furore sorgte und nun ein Buch mit dem Titel “Nichts geht mehr” veröffentlichte, in dem er seine Erfahrungen mit der Sucht beschreibt. Er selbst hat viel zu spät Hilfe in Anspruch genommen und das führte ihn bis in die Insolvenz.

Viele Spielsüchtige tun sich mittlerweile in Selbsthilfegruppen zusammen um den immer stärker werdenden Druck gegenüber der Sucht Herr zu werden.

Verantwortungsvoller Umgang ist gefragt

Darf man deshalb aber alle Gewinnspiele gleich verteufeln? Es gibt durchaus Menschen die verantwortungsvoll spielen. Das Spiel wird als Amüsement gesehen und nicht zur Betäubung anderer Gefühle oder zum Stillen des unbedingt gewinnen Wollens genutzt.
Wer überlegt spielt und das nur ab und zu, darf sicherlich auch weiterhin ab und zu mal ins Spielkasino oder einen Lottoschein ausfüllen. Wichtig dabei ist, seine Grenzen zu kennen und zu aufzuhören, wenn man weiß, dass es genug ist. Wer weiß, dass er mit dem Spielen nicht aufhören kann, sollte allerdings damit erst gar nicht anfangen.


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